Nachschlagen und Bescheid wissen.

 

Sie tragen sich mit dem Gedanken, Ihren Energieversorger zu wechseln? Das ist eine gute Idee. Die wichtigsten Fragen rund um die Energieversorgung haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Unsere TeleSon Energieexperten beraten Sie darüberhinaus gerne persönlich und individuell abgestimmt auf Ihre persönlichen Wünsche und Anforderungen.

Nein. Der Wechsel ist für Sie kostenfrei.

Ja. Bei einem Wechsel Ihres Anbieters besteht kein Risiko einer Versorgungsunterbrechung. Seitens der Versorger besteht eine Versorgungspflicht, die für jeden Kunden gilt. Die Versorgungssicherheit ist durch gesetzliche Rahmenbedingungen garantiert.

Nachdem Sie sich für einen neuen Tarif entschieden hat, übernimmt der neue Anbieter alle Formalitäten: die Kündigung des bisherigen Lieferanten und die Anmeldung beim zuständigen Strom-/Gasnetzbetreiber.

Die Umstellung dauert im Regelfall drei bis sechs Wochen und ist abhängig von der Kündigungsfrist beim Vorlieferanten. Ihre Kündigungsfrist finden Sie auf Ihrer Jahresabrechnung.

Nein. Wenn Sie selbst Vertragspartei Ihres aktuellen Versorgers sind, brauchen Sie Ihren Vermieter im Fall eines Wechsels nicht zu informieren.

Ja. Nach erfolgreichem Versorgerwechsel erhalten Sie vor Versorgungsbeginn die Bestätigung samt Abschlagszahlung.

Nein. Bei einem Lieferantenwechsel müssen weder der Zähler noch die Leitungen erneuert oder ausgetauscht werden. Alle technischen Installationen stehen weiterhin zur Verfügung.

Ja. Als Privatkunden haben Sie nach erfolgtem Vertragsabschluss ein 14-tägiges Widerrufsrecht. 

Der Strompreis setzt sich aus verschiedenen Einzelkomponenten zusammen, im Wesentlichen aus drei Kostenblöcken.


Staatliche Steuern, Abgaben und Umlagen
Mehr als 54 % des Strompreises besteht aus Steuern, Abgaben und Umlagen. Zum 1. Januar 2017 haben sich verschiedene gesetzliche Umlagen verändert. Diese werden von allen Stromkunden über den Strompreis getragen.

Strombeschaffung und Vertrieb
Rund ein Fünftel der Kosten entfällt auf den Stromversorger. Damit kalkuliert er, um den Strom einzukaufen, für die Verwaltung und für den Vertrieb.

Netzentgelte
Für die Nutzung der Stromnetze, also den Transport und die Verteilung von Energie, erheben die Netzbetreiber die für alle Stromvertriebe geltenden Netzentgelte. Diese haben am Strompreis einen Anteil von fast 25 %.

 

Der Gaspreis setzt sich ähnlich wie der Strompreis aus verschiedenen Faktoren zusammen, die in drei großen Blöcken zusammengefasst werden können. Aufgrund der geringen Erdgasvorkommen in Deutschland sind die Erdgasanbieter jedoch stark von der Preisgestaltung ausländischer Erdgasförderer abhängig.  


Steuern, Abgaben und Umlagen
Der Anteil der Steuern, Abgaben und Umlagen, die im Endverbraucher-Preis für Erdgas enthalten sind, belaufen sich auf ca. 30%.

Netznutzungsgebühren
Die Kosten für die Netznutzung entfallen auf die Nutzung überregionaler Netze zur Verteilung des Erdgases innerhalb von Deutschland und die Nutzung der regionalen Gasnetze der Grundversorger. Insgesamt beläuft sich der Anteil der Kosten auf rund 22% des Gesamt-Bruttopreises.

Produktion und Import
Die Erdgaspreise sind in der Regel an die Rohölpreise gekoppelt und verändern sich entsprechend, unabhängig von den tatsächlichen Förderkosten für Gas. Der Posten für die Erzeugung und Lieferung des Erdgases ist mit rund 50% der größte Anteil im Gaspreis. Je nachdem wo und wie die Gasversorger Ihr Gas einkaufen, variiert der Kostenanteil.

 

Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom in Anlagen erneuerbarer Energieträger gefördert, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet werden. Diese Kosten werden gemäß EEG auf alle Endverbraucher umgelegt. Die EEG-Umlage ist Bestandteil des Strompreises.

So funktioniert die EEG-Umlage: Der Betreiber einer Anlage für erneuerbare Energien speist den Strom in das Netz ein und erhält dafür eine festgelegte Vergütung. Die Übertragungsnetzbetreiber verkaufen den Strom an der Strombörse weiter. Die dabei entstehenden Differenzkosten werden durch die EEG-Umlage ersetzt.

Ziel des EEG ist es, den Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erhöhen und die sog. Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Für den aus Erneuerbaren Energien eingespeisten Strom wird die im EEG vorgegebene Vergütung gezahlt. Das EEG sieht vor, dass diese Kosten auf alle Verbraucher umgelegt werden.

Er übernimmt die Belieferung an Sie und die kaufmännische Abwicklung. Eine Übersicht der Energieversorger, die über TeleSon angeboten werden, finden Sie auf der Produktseite in unserer Website.

Er ist der Energieversorger, der jeweils die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert (EnWG, §36) und ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Stromversorgung zu übernehmen. Der Grundversorger springt immer ein, so dass es Ihnen nie passieren kann, dass Sie ohne Strom dastehen.

Die Netzbetreiber unterhalten eigene Netze, die von den Energieversorgern genutzt werden. Die Netzbetreiber erhalten eine Vergütung für die Bereitstellung dieser Netze und sind Schnittstelle zwischen Kraftwerk und Verbraucher. Als Kunde nutzen Sie also deren Netze und zahlen hierfür das so genannte Netznutzungsentgelt. Dieses wird durch die Energieversorger direkt beim erhoben und an die Netzbetreiber gezahlt.

Die Netznutzungsentgelte sind die Entgelte des jeweiligen örtlichen Netzbetreibers (z.B. Erdgas- oder Stromnetz) für den Transport und die Verteilung der entsprechenden Energie.

Der Grundpreis (GP) bezeichnet den fixen Preis, der unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch monatlich anfällt. Darin enthalten sind beispielsweise die Ablesekosten und Kosten für Betrieb und Wartung der Messstelle (Zähler) durch den Netzbetreiber.

Der Arbeitspreis bezeichnet den Preis für eine verbrauchte Kilowattstunde (kWh) Energie in Cent je Kilowattstunde. Er beinhaltet sämtliche mit dem Verbrauch zusammenhängende Kosten wie Beschaffungskosten, Netzentgelte, Konzessionsabgaben, staatliche Steuern, Abgaben.

Die Abschlagszahlung ist eine Anzahlung auf die bereits geleisteten Energielieferungen und wird mit der turnusmäßigen Endabrechnung verrechnet. Die Höhe des Abschlages orientiert sich an dem zu erwartenden Energieverbrauch.